Aus dem großartigen NANO Wissenschaftsmagazin (3SAT) vom 16. 3. 2026: Prof. Dr. Volker Quaschning (Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin) spricht im Interview über das (Nicht-)Erreichen der Klimaziele in Deutschland. Volker Quaschning ist nicht nur eine der prägendsten Stimmen in der gesellschaftlichen Debatte um Klimaschutz und Energiewende im deutschsprachigen Raum, er ist auch der wohl bekannteste und profilierteste Wissenschaftler im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland.
Das Ministerium stellt in seiner Antwort klar, dass es sich bei den Milliardenzahlungen formal nicht um „Strafen“, sondern um den rechtskonformen Zukauf von Emissionsrechten handelt, falls nationale Klimaziele verfehlt werden. Die Behörde relativiert die oft genannten Höchstsummen und beziffert die Kosten – basierend auf aktuellen Budgetprognosen und ohne den Waldsektor (LULUCF) – derzeit auf etwa 1,58 bis 2,86 Milliarden Euro. Und: eine Zielerreichung bis 2030 könne nicht garantiert werden...
Österreich wird sein Klimaziel 2030 mit dem aktuellen politischen Kurs deutlich verfehlen. Das hat das Umweltbundesamt im Auftrag des Finanzministeriums in einer neuen Studie berechnet. Setzt die Politik nicht zusätzliche Maßnahmen im Klimaschutz, wird die Republik bis 2030 mehr CO2 hinausblasen, als erlaubt. Soll die Republik Österreich deshalb verklagt werden, weil sie ihre „positive Schutzpflicht“ für die Grundrechte wie z.B. das Recht auf Leben (Art. 2 EMRK) nicht erfüllt?
Österreich drohen massive Strafzahlungen, wenn wir die Klimaziele verfehlen. Wir bei LOVELECTRIC finden: Dieses Geld gehört in die Zukunft unserer Mobilität, nicht in die Taschen anderer Staaten für den Zukauf von Emissionsrechten. Wofür sollten wir diese Summe strategisch besser einsetzen? Lasst uns dieselbe Summe in die Transformationinvestieren. In E-Mobilität, Infrastruktur, Innovation. Denn jede ermiedene fossile Kilowattstunde stärkt uns und macht uns geopolitisch resilienter...
Können wir uns einen ehrlichen Liter Sprit überhaupt leisten? Das Fachmagazin Auto Motor und Sport (AMS) hat eine kühne These aufgestellt: Würden wir die tatsächlichen Kosten des CO₂‑Ausstoßes im Verkehr realistisch bepreisen, müsste der Liter Sprit eher bei rund vier Euro liegen. In der Sache steckt eine radikale, aber durchaus notwendige Debatte – vor allem zu Zeiten, in denen die EU offenbar ihre eigenen Klimaziele für den Verkehr aufweichen und verbrennerfreundlicher gestalten will.