Noch immer erinnert man sich an die Zeit, als die Fahrt mit dem Elektroauto in den Urlaub als waghalsiges Abenteuer galt? Akribische Routenplanung, Schweißausbrüche beim Blick auf die Prozentanzeige und die ständige Frage: "Kommen wir da wirklich an?" Eine brandaktuelle Studie von IONITY (Juli 2026) bestätigt nun schwarz auf weiß, was wir bei LOVELECTRIC schon seit Jahren auf Europas Straßen beweisen: Die gefürchtete „Reichweitenangst“ ist endgültig Geschichte. Die Sommerreise mit dem Stromer wird für die breite Masse zur absoluten Selbstverständlichkeit.
Die nackten Zahlen: Europa wird elektrisch erobert
Die Daten von IONITY sprechen eine klare Sprache. Wer noch immer an das Märchen der mangelnden Langstreckentauglichkeit glaubt, wird von der Realität überholt:
– Bereit für den Roadtrip: Mehr als 80 % der befragten E-Autofahrer:innen planen diesen Sommer eine längere Reise mit ihrem Fahrzeug.
– Volles Vertrauen: Starke 81,2 % blicken diesen Strecken völlig entspannt entgegen.
– Tschüss, Reichweitenangst: Für mehr als die Hälfte der Fahrer:innen spielt die Sorge um die Reichweite kaum oder gar keine Rolle mehr.
Wie grenzenlos das Reisen geworden ist, zeigen die realen Ladedaten. In den Sommermonaten findet bereits mehr als ein Drittel der Ladevorgänge von deutschen IONITY-Kund:innen im Ausland statt – bevorzugt in Frankreich, Italien und Österreich. Manche elektrischen Roadtrips erstrecken sich über stolze 2.000 Kilometer bis hoch in den Norden Norwegens.
Wenn die Ladepause zum Feature wird
Interessanterweise verändert das E-Auto nicht nur wie wir ankommen, sondern auch wie wir reisen. Das klassische, gestresste "Durchballern" auf der Autobahn weicht einer neuen Gelassenheit. Laut der Studie empfindet über die Hälfte das Laden unterwegs als entspannter als das klassische Tanken. Die Zwangspausen werden bewusst als Qualitätszeit genutzt:
– 61,6 % genießen in Ruhe einen Kaffee oder ein Essen.
– 42,8 % nutzen die Zeit für einen kurzen Spaziergang.
– Knapp 40 % verbringen die Zeit bewusst mit Familie oder Freunden.
Geringere Reisekosten (24,8 %), ein höherer Fahrkomfort (23,6 %) und das gute Gewissen durch umweltfreundliches Reisen (23,6 %) runden das Paket ab. Natürlich gibt es noch Hausaufgaben für die Infrastruktur-Betreiber – defekte Ladesäulen oder Warteschlangen zur absoluten Hauptreisezeit sind noch Störfaktoren, an denen laut IONITY jedoch massiv (unter anderem mit Vor-Ort "Charge Champions") gearbeitet wird.
Lovelectric: Strategisches Reisen als Beweisführung
Dass diese Entwicklung eintreten würde, war für uns bei LOVELECTRIC absehbar – es war sogar der Gründungsimpuls. Vor fünf Jahren starteten wir als Blog mit einem klaren Ziel: Eine strategische Reisetätigkeit aufzubauen, die als lebendige Beweisführung gegen die Reichweitenangst dient. Wir wollten nicht nur theoretisch über Kilowattstunden und Ladekurven philosophieren. Wir wollten es erlebbar machen. Unsere Touren kreuz und quer durch Europa waren persönliche Experimente und gleichzeitig der Beweis für alle Skeptiker: E-Mobilität bedeutet nicht Einschränkung, sondern Freiheit.
Dass wir heute – nach tausenden elektrischen Kilometern – den Schritt vom Reiseblog zum gemeinnützigen Verein zur Förderung der Elektromobilität gegangen sind, ist die logische Konsequenz. Die IONITY-Studie zeigt: Unsere damalige Pionierarbeit ist im Mainstream angekommen. Die Verkehrs- und Energiewende gelingt genau dann, wenn Wissen, Erfahrung und Begeisterung zusammenkommen.
Für e-Anfänger haben wir 3 Tipps ausgewählt als Download. Wer es noch genauer wissen möchte geht einfach auf unsere
oder nutzt unsere gesammelten Erfahrungen zum Nachreisen oder einfach als Lektüre:
Bretagne, Ärmelkanal, Provence, Adria, Dänemark, Kurztrips




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