Kopenhagen kennt jeder – aber wie bekannt ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks? Aarhus, die „Stadt des Lächelns“, ist eine meisterhafte Mischung aus nordischer Gemütlichkeit, futuristischer Architektur und einer dynamischen, jungen Energie, die von der riesigen Universität geprägt ist. Wenn man wie wir am Freitag Abend durch die Gassen der Altstadt flaniert, ist man überwältigt von den Massen an jungen Menschen, das vermittelt ein Gefühl des Aufbruchs.
Darum starten wir heute ins modernste und markanteste Stadtviertel: Aarhus Ø. Hier vereinen sich ikonische Architektur, Stadtleben und maritimes Geschehen zu einem dynamischen Ganzen, geprägt von einem urbanen und lebendigen Umfeld mit Wohnungen, Geschäften, Cafés, Theatern und Erholungsgebieten – alles direkt am Wasser. Wir haben Microhouses am Pier gesehen, Schwimmbecken, Wakeboard-Fahrer:innen, Kanufahrer:innen.
Dieses aufgeschüttete Hafenviertel ist ein Statement moderner Stadtplanung. Hier ragt der ikonische Wohnkomplex „Isbjerget“ (Eisberg) wie schroffe Eisschollen in den Himmel – eine architektonische Hommage an die maritime Umgebung. Und dann der Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes: „Lighthouse", das höchste Gebäude Dänemarks, ist auch das neue Wahrzeichen von Aarhus. Es erhebt sich majestätisch auf der Insel Aarhus Ø und begrüßt die Stadt vom Wasser aus. „Dieses architektonische Meisterwerk wurde in perfekter Harmonie mit den Wellen des Meeres, der umgebenden Natur und der atemberaubenden Aussicht auf die Bucht geschaffen“, in den Worten der Architekten.
Ein Express-Aufzug bringt Neugierige wie uns ganz nach oben in den 44. Stock. Die Fahrgeschwindigkeit: 5 m/s. Die Fahrzeit: Die Strecke vom Erdgeschoss zur Aussichtsplattform wird in weniger als 30 Sekunden zurückgelegt. Und auch wenn es nach einem Klischee klingt: Die Aussicht ist atemberaubend.
Direkt daneben wartet Dokk1. Diese größte Bibliothek Skandinaviens ist ein kulturelles Herzstück am Wasser. Für uns als E-Auto-Fahrer besonders faszinierend: Unter dem Gebäude liegt eines der größten vollautomatischen Parkhäuser Europas. Ein Roboter parkt das Auto in den Untergrund – natürlich mit Lademöglichkeit. Ein Erlebnis, das zeigt, wie nahtlos Technologie und Urbanität hier verschmelzen. By the way: Mit einem E-Auto ist man hier genau richtig, denn Aarhus setzt konsequent auf „Green Growth“ und ist ein spannendes Labor für die nachhaltige Stadt von morgen.
Einen spektakulären Blick auf diese neue Skyline bietet das Dach des ARoS Kunstmuseums. Hier schreiten wir durch „Your Rainbow Panorama“, den kreisrunden Regenbogen-Glasgang von Olafur Eliasson, und sieht die Stadt in allen Farben. Seit 2026 erweitert der neue, unterirdische ARoS Dome von James Turrell das Museum in eine völlig neue Dimension der Lichtkunst. Zudem ein bemerkenswertes Museum für zeitgenössische Kunst in einer Dimension, die seinesgleichen sucht.
Zusammengefasst: Ein Tag, übervoll mit Erlebnissen und Eindrücken, die wir gerne mit nach Hause nehmen...
















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