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Mythos entzaubert: EV-Batterien sind echte Langstreckenläufer!

Bild: DEKRA
Bild: DEKRA

Gute Nachrichten für alle E-Auto-Fans und die, die es noch werden wollen! Eine neue britische Großstudie von Generational räumt mit dem Vorurteil auf, dass E-Auto-Batterien schnell schlapp machen. Für mehr als 8000 getestete Batterien von 36 verschiedenen Herstellern hat Generational in seinem Batterieleistungsindex den durchschnittlichen Gesundheitszustand (engl. State of Health, SoH) ermittelt. Die Analyse zeigt: Der durchschnittliche Gesundheitszustand liegt bei beeindruckenden 95,15 % – und das über alle Altersklassen hinweg!

 

Die wichtigsten Facts aus der Praxis:

 

1. Alter ist nur eine Zahl:

Selbst 8 bis 12 Jahre alte Stromer mit vielen Kilometern und tausenden Ladezyklen halten noch stolze 85 % ihrer Kapazität.

2. Kilometerfresser aufgepasst:

Autos mit über 160.000 km auf dem Tacho glänzen oft noch mit 88–95 % Kapazität. Der Kilometerstand allein sagt kaum noch etwas über die Batteriegesundheit aus.

3. Pflege schlägt Alter:

Ein intensiv genutztes Flottenfahrzeug mit klugem Ladeverhalten kann eine fittere Batterie haben als ein wenig gefahrenes Garagenauto.

 

Fazit: Die Batterie überlebt in den meisten Fällen das Auto selbst! Was jetzt zählt, ist Transparenz. Verifizierte Batterietests werden zum neuen „Checkheftgepflegt“ und sichern stabile Wiederverkaufswerte. Wer sein EV liebt und klug lädt (Stichwort: 40–60 % Bereich), hat auch nach über einem Jahrzehnt noch volle Power. Wichtig für den Gebrauchtwagenmarkt: Nicht Alter oder Kilometerstand sind entscheidend, sondern das Ladeverhalten. Transparente Diagnosedaten werden daher zum neuen Goldstandard, um das Vertrauen in gebrauchte EVs zu stärken und Restwerte stabil zu halten. Zusammengefasst: Wer clever lädt, fährt länger!

 

Wie und wo kann man die Batterie testen lassen?

In Österreich und Deutschland bieten verschiedene Institutionen, Prüforganisationen und spezialisierte Dienstleister Batteriechecks für Elektroautos an, um den Gesundheitszustand und die verbleibende Kapazität des Akkus zu überprüfen. 

Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Anbieter:

 

Österreich

ÖAMTC: Bietet eine umfassende Batteriediagnose für Mitglieder an, die den Gesundheitszustand der Batterie bei gebrauchten E-Autos misst.

ARBÖ: Führt ebenfalls Batterietests für Elektroautos durch.

Aviloo: Ein spezialisierter Anbieter, der eine datenbasierte Batteriediagnose mittels einer Box (Dongle) anbietet. Diese ist u.a. über den ÖAMTC oder Birner KFZ-Fachhandel erhältlich.

DEKRA Österreich: Bietet Batterietests für E-Autos an, um Informationen über den Zustand der Hochvoltbatterie zu geben.

 

Deutschland

ADAC: Bietet an ausgewählten Stützpunkten (z.B. Dortmund, Hamburg, Hannover, München, Nürnberg) einen SoH-Test (State of Health) für die Antriebsbatterie an.

DEKRA: Führt einen schnellen, unabhängigen Batterietest (Schnelltest) durch, der den Zustand der Batterie für Gebrauchtwagenkäufer ermittelt.

TÜV Rheinland / TÜV Nord: Bieten zertifizierte Batteriechecks (Battery Quick Check) an, oft in Zusammenarbeit mit Partnern wie Carly.

GTÜ: Führt den unabhängigen AVILOO-Batterietest an vielen Prüfstellen durch.

Ayvens: Bietet spezielle Batterie-Checks für gebrauchte E-Autos an. 

 

Allgemeine Informationen zum Check

Kosten: Die Kosten für einen professionellen Batteriecheck liegen meist zwischen 99 und 150 Euro.

Methoden: Es wird unterschieden zwischen schnellen Auslese-Methoden (Readout) und intensiven Tests, bei denen die Batterie gefahren oder entladen werden muss (z.B. AVILOO Flash Test).

Ziel: Die Prüfung liefert ein Zertifikat über den "State of Health" (SoH) in Prozent, was vor allem beim Gebrauchtwagenkauf wichtig ist. 

Download
Die Großstudie von Generational
Generational-2025-Battery-Performance-In
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