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Die Revolution am Randstein: Urbanes Laden 2026 

Vom Pilotprojekt zum neuen Standard der urbanen Mobilität

 

Wie lädt man das E-Auto in engen Innenstädten? Für Ladesäulen ist nicht überall Platz – und das Laden am eigenen Stromnetz ist nicht erlaubt, wenn das Stromkabel dafür über den Gehsteig läuft. Das sind die beiden größten Hindernisse fürs Elektroauto-Laden in städtischer Umgebung. Ein neuartiger Ladebordstein könnte den Unterschied machen. Er spart die komplette Ladesäule ein, stattdessen stöpselt man das Ladekabel vom E-Auto direkt in eine Steckdose im Boden an. Was vor drei Jahren als visionärer Prototyp begann, hat sich bis zum Jahr 2026 zum neuen Goldstandard für das Laden in der Stadt entwickelt: der Rheinmetall Ladebordstein. Nachdem die Pilotphasen in den Innovations-Hubs Köln (Lindenthal) und Düsseldorf (Stadtmitte) eine beeindruckende technische Zuverlässigkeit von über 99 % bewiesen haben, ist das System nun im großflächigen Rollout. Auch nach Österreich soll das System kommen - Verhandlungen laufen.

 

Vom Pilot zum Massenmarkt 

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphasen im Mai 2025 ist die Skalierung in vollem Gange. Die Stadtwerke Düsseldorf allein erweitern ihr Netz bis Ende 2026 um bis zu 100 zusätzliche Einheiten. Doch der Erfolg bleibt nicht auf das Rheinland beschränkt: Über das strategische „CurbSwap“-Partnerprogramm lizenziert Rheinmetall die Technik an regionale Stadtwerke bundesweit. Auch der Sprung über die Grenzen nach Österreich (Wien, Graz) sowie in die Schweiz und nach Großbritannien ist für 2026 fest eingeplant. 

 

Technik, die sich unsichtbar macht 

Die 2026er Generation der Ladebordsteine löst das größte Problem der Verkehrswende in Städten: den Platzmangel. Statt klobiger Säulen, die Gehwege blockieren, verschwindet die Technik im Randstein. 

Leistung & Recht: Mit 22 kW (AC) und voller Eichrechtskonformität ist das Laden so schnell und rechtssicher wie an klassischen Säulen.

Wartung 2.0: Dank modularer Bauweise kann die Elektronik bei Bedarf in wenigen Minuten getauscht werden, ohne die Straße aufzureißen.

Allwettertauglich: Ein integriertes Heizsystem und optimierte Schmutzableitungen garantieren, dass die Ladebuchsen auch bei Schnee und Eis im Winter 2026 einsatzbereit bleiben. 

 

Wirtschaftlichkeit für Kommunen 

Für Städte ist das System hochattraktiv: Viele Kommunen verbauen mittlerweile präventiv günstige Hohlbordsteine bei Straßensanierungen. Steigt der Bedarf an einem Parkplatz, wird das Lademodul einfach „eingeklickt“. Mit Kosten im mittleren vierstelligen Bereich pro Ladepunkt ist das System 2026 die effizienteste Lösung für das Laternenparker-Problem. 

 

Diese Initiative hat damit bewiesen, dass die Infrastruktur der Zukunft nicht im Weg stehen muss – sie liegt einfach zu unseren Füßen.

 

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 Bilder: © Rheinmetall

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Kommentare: 1
  • #1

    Fred (Montag, 02 Februar 2026 21:41)

    Zuerst fehlt auf kommunaler Ebene der Wille, die Einsicht in die Notwendigkeit, die Dienstanweisung für die flächendeckende planerische Aufbereitung mit einer General-Freigabe aller (bis auf wenige) Bordsteine und P&R-Parkplätze der Kommune. Mit dieser (ganz oder teilweise zu versteigernden) General-Lizenz (klingeling) kann ein Versorger richtig stufenweise planen, Dann ist es wieder der Markt, die Nachfrage, die Akzeptanz, was ausprobiert werden muss, von den Versorgern. Ich meine ja bloß...