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Saubere Energie & Mobilität - Ein Ausblick auf 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr 2026 markiert einen historischen Wendepunkt für unseren Planeten und unsere Mobilität. Hier sind die wichtigsten "Good News" für Euch zusammengefasst:

 

Strom-Trend: Erneuerbare überholen Kohle

Zum ersten Mal wurde weltweit im ersten Halbjahr mehr Strom aus Sonne und Wind erzeugt als aus Kohle. Besonders China treibt diese Entwicklung voran: Dort sinkt die Nachfrage nach Kohlestrom massiv, während der Anteil grüner Energien bis 2035 auf 45 % steigen soll. Österreich glänzt bereits heute mit einem Anteil von 94 % Erneuerbaren.

 

Vision Zero: Helsinki macht es vor

In der finnischen Hauptstadt gab es seit Juli 2024 keinen einzigen Verkehrstoten mehr. Das Rezept: Konsequentes Tempo 30, bauliche Trennung der Verkehrswege und modernste Überwachung. Ein Vorbild, dem Städte wie Paris und Amsterdam bereits nacheifern.

 

Ozonloch auf dem Rückzug

Ein Sieg für den Umweltschutz: Die Ozonschicht erholt sich dank des FCKW-Verbots stetig. Forscher gehen davon aus, dass sie in 25 bis 40 Jahren wieder vollständig regeneriert sein wird.

 

E-Mobilität in Österreich: Auf der Überholspur

Die Dynamik auf unseren Straßen nimmt zu:

– Bestandsmarke: Rund 250.000 reine E-Autos sind bereits in Österreich unterwegs.

– Wachstum: Die Neuzulassungen stiegen 2025 um knapp 39 % im Vergleich zum Vorjahr.

– Förderung: Mit dem Programm eMove Austria investiert der Staat eine halbe Milliarde Euro in Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur (bereits 34.700 Ladepunkte verfügbar).

 

E-Mobilität in Deutschland

Auch und Deutschland wird die Mobilitätswende weiter vorangetrieben. Während neue Kaufprämien und verlängerte Steuerbefreiungen finanzielle Anreize setzen, verschärfen EU-Richtlinien die Anforderungen an öffentliche Ladestationen. Gleichzeitig erreicht der Ausbau der Ladeinfrastruktur durch gesetzliche Änderungen eine neue Qualitätsstufe. Ausserdem: Mit der Verabschiedung der EnWG-Novelle im November 2025 hat die Bundesregierung weitere Hürden für das bidirektionale Laden (Vehicle-to-Grid) beseitigt. 

 

Ausblick: E-Autos werden erschwinglich

37 % der Österreicher planen, als nächstes auf ein Elektroauto umzusteigen. Gute Nachricht für den Geldbeutel: Neue Batterietechnologien könnten die Kosten bis 2026 um 50 % senken. Ab dem kommenden Jahr erwartet uns zudem eine Welle von Modellen unter 25.000 Euro – von Herstellern wie VW bis hin zu neuen Playern wie BYD.

 

AFIR-Verordnung: Meilenstein für Europas Ladenetzwerk

Seit April 2024 harmonisiert die AFIR-Verordnung der EU den Betrieb öffentlicher Ladepunkte mit dem Ziel, ein benutzerfreundliches und grenzüberschreitendes Ladenetz zu schaffen. Zentrale Neuerung ab 2026 ist die Pflicht zum Ad-hoc-Laden, die es Nutzern ermöglicht, ohne vorherigen Vertrag spontan per Debit- oder Kreditkarte an Schnellladesäulen (ab 50 kW) zu bezahlen. Für Ladepunkte unter dieser Leistung sind auch webbasierte Zahlungslösungen, etwa per QR-Code, zulässig, sofern eine klare Preistransparenz an der Station gegeben ist. Neu hinzu kommt, dass ab dem 8. Januar 2026 die Unterstützung des ISO 15118-2 Standards (ermöglicht Plug & Charge und V2G bidirektionales Laden) ür alle neu installierten oder erneuerten öffentlichen Ladestationen verpflichtend wird. >>>

 

Das waren die wichtigsten News in aller Kürze. 

Das LOVELECTRIC-Team wünscht allen ein energiereiches und positives Jahr 2026.

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