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Von Salzburg in die Provence: Langstrecke im Winter – geht das?

Vorbehalte gegen E-Autos wegen Reichweite, Langstreckenreisen und Reiseeinschränkungen halten sich hartnäckig, obwohl sich die Technologie schon wesentlich verbessert hat. Die Bedenken richten sich gerade im Winter hauptsächlich auf die sinkende Reichweite bei tiefen Temperaturen, mangelndes Vertrauen in die Ladeinfrastruktur (gerade im Ausland wird das als Blackbox wahrgenommen) und vermeintlich lange Ladezeiten. Viele potenzielle Käufer sind unsicher, ob E-Autos ihre Anforderungen an Flexibilität und Komfort für längere Strecken erfüllen, der Winter verstärkt das zusätzlich. 

Die Reise

Dazu planen wir eine Reise von Salzburg nach Südfrankreich in die Provence Verte, im Winter geprägt durch eine ruhige Zeit ohne großen Tourismus, eine entspannte Alternative zu den belebten Sommermonaten, ideal zum Erkunden von Städten und Dörfern. Die größeren Städte wie Aix-en-Provence oder Marseille sind genauso spannend wie die kleinen Dörfer, die zu dieser Jahreszeit besonders malerisch sind. Die vermittelten Inhalte sind klar: wieviel weniger ist die Reichweite, wie kann man das kompensieren, Ladesituationen usw., usw., daneben natürlich wie immer die Schönheit der Gegenden, durch die wir reisen. 

 

Das Klima

Die Strecke von Salzburg in die Provence führt durch verschiedene Landschaften und Klimazonen. Naturgemäß überquert man den Alpenhauptkamm auf der Höhe von 1.370 Metern über dem Meeresspiegel, also den Brennerpass, um dann in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur auf Meereshöhe zu landen. Dabei kommt man durch folgende Klimazonen: Alpenklima –  kühle, feuchte Temperaturen, vor allem in den Höhenlagen der Alpen; Gemäßigtes Klima – im nordwestlichen Italien findet man mildere Temperaturen vor; Mediterranes Klima – in der Region Provence herrscht ein warmes, trockenes Klima. Also von Minusgraden bis zu potenziellen 18 Grad bei Sonnenschein an der Côte d'Azur.

 

Das Auto

Wir haben uns für diese Reise für einen VW ID.7 Tourer Pro S entschieden, das Topmodell und Speerspitze der Elektro-Offensive von Volkswagen. Gebaut in Emden, mit bis zu 690 km WLTP-Reichweite, kombiniert er Komfort mit familientauglichem Platzangebot. Der Allradantrieb mit (285 PS) sorgt für kraftvolle Beschleunigung und hohe Traktion. Schnellladen ist mit bis zu 200 kW möglich, was einen Sprung von 10 auf 80% Ladestand in etwa 25 Minuten bedeutet.. Im Inneren überzeugt er mit viel Raum, hochwertigen Materialien und modernster Technik, was einen Sprung von 10 auf 80% Ladestand in etwa 25 Minuten bedeutet. Hightech wie die augenaktivierte Head-up-Display-Projektion (AR-HUD) und der adaptive Dämpfer sind mit an Bord. Zu den Details geht es hier >>>

 

Frankreich und die Verkehrswende

In unserem letzten Blogeintrag vor der Reise haben wir uns Frankreich im Bezug auf Elektromobilität und Verkehrswende näher angesehen: Viele Vorzeigemaßnahmen – dort ist eine saubere Mobilität ist nicht Vision – sie ist in vielen Bereich schon politischer Alltag. Sei es das Sozial-Leasing, das  Elektromobilität für alle ermöglichen will, oder die Maßnahmen, den Verkehr zu reduzieren, um Städte wieder lebenswerter zu gestalten, oder auch der massive Ausbau der Ladeinfrastruktur - das alles sind strukturelle Signale: Klimaschutz darf nicht elitär sein. Elektromobilität entwickelt sich in Frankreich vom „Luxus“ zum gesellschaftlichen Standard. Was Frankreich zeigt, ist ein Weg, den wir in Europa häufiger sehen sollten: Mutige politische Entscheidungen, soziale Ausgleichsmechanismen, eine Infrastruktur, die dem Bedarf vorausgeht und eine klare Vision, wohin die Reise geht. Inspirierend. Und für E-Mobilist:innen eine Freude. Hier gibt es dazu mehr Details >>>

 

Wir dokumentieren diese Reise Station für Station wie gewohnt auf unserem Blog. Wer will, kann mitreisen, einfach immer wieder mal reinschauen in www.lovelectric.at.

 

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