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Was E-Mobilist:innen global und in Österreich wirklich denken

LOVELECTRIC ist ab sofort Mitglied der Global EV Alliance – und wir starten gleich mit einem Blick in die weltweit wichtigste Umfrage unter Elektroauto-Fahrer:innen: Die Elektromobilität wächst rasant, aber wie erleben Menschen ihr Elektroauto im Alltag tatsächlich? Was bremst den Umstieg? Und was müsste passieren, damit nachhaltige Mobilität endlich zum globalen Standard wird?

 

Antworten darauf liefert die Global EV Driver Survey 2025, eine der umfassendsten Befragungen unter Elektroauto-Fahrer:innen weltweit. Mehr als 26.000 Teilnehmer:innen aus 30 Ländern haben ihre Erfahrungen geteilt – LOVELECTRIC fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und nimmt die österreichischen Ergebnisse in den Fokus.

 

1. Elektrofahrer sind zufriedener denn je

 

Die Stimmung unter EV-Besitzer:innen ist klar:

86 % sind „sehr zufrieden“ mit ihrem Elektroauto – der höchste Wert seit Beginn der Erhebung.

Die Gründe dafür wiederholen sich weltweit:

 

• Klimafreundlichkeit

• leises, angenehmes Fahren

• geringe Betriebs- und Wartungskosten

• hohe Alltagstauglichkeit

• weniger Wartung & keine Abgase

 

Und das Wichtigste:

Wer einmal elektrisch gefahren ist, will höchstwahrscheinlich wieder ein EV.

 

2. Die größten Hürden sind keine technischen – sondern Mythen

 

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis der gesamten Studie:

77 % der Befragten sagen, dass Mythen und Fehlinformationen die größte Bremse für den E-Mobilitäts-Markt sind.

Typische Beispiele:

 

• „Akkus halten nicht lange.“ Die Praxis zeigt etwas völlig anderes: hohe Laufleistungen, geringe Degradation.

• „Im Winter werden EVs unbrauchbar.“ Moderne Wärmepumpen und Ladeplanung lösen das Problem weitgehend.

• „Elektroautos brennen leichter.“ 88 % der Fahrer:innen haben keinerlei Sorge vor Fahrzeugbränden.

 

Das Fazit der Fahrer:innen:

Viele Ängste existieren nur in den Köpfen, nicht in der Realität.

 

3. Ladeinfrastruktur – gut, aber ausbaufähig

 

EV-Fahrer:innen sind mit dem eigenen Laden meist sehr zufrieden – vor allem zu Hause.

 

Herausfordernd bleibt:

• öffentliches Laden in Innenstädten

• Fernreisen mit vielen Zwischenstopps

• Transparenz bei Preisen & Tarifen

• Zuverlässigkeit einzelner Säulen

 

Die Kernbotschaft:

Der Ausbau geht voran – aber noch nicht schnell genug.

Für Städte ist das besonders relevant: Öffentliches Laden wird entscheidend, um auch jene mitzunehmen, die keinen eigenen Stellplatz haben.

 

 

4. Umwelt zählt – aber echte Fakten sind wichtig

 

Viele EV-Fahrer:innen achten stark auf ökologische Aspekte:

• Herkunft & Recycling von Batterierohstoffen

• CO₂-Bilanz über den gesamten Lebenszyklus

• nachhaltige Produktion

 

Sie fordern ehrliche Kommunikation statt Angstmache – und klare politische Maßnahmen.

 

 

5. Klare Forderung an die Politik

 

Ein überraschend einheitliches Ergebnis zeigt: 76 % (Österreich) wünschen sich aktive politische Unterstützung, etwa durch

• mehr Ladeinfrastruktur

• Förderungen und steuerliche Anreize

• klare Informationen statt Falschbehauptungen

 

Kurz: Die Rahmenbedingungen müssen stimmen, damit mehr Menschen umsteigen.

Best Practice: Das Sozial-Leasing-Programm für E-Fahrzeuge der französischen Regierung.

 

6. Der Kaufpreis bleibt die größte echte Einstiegshürde

 

Trotz hoher Zufriedenheit gibt es ein entscheidendes Hemmnis: 58 % sehen den Anschaffungspreis als größte Hürde für neue EV-Kund:innen.

 

Gleichzeitig sagen viele:

Was beim Kauf teuer wirkt, rechnet sich im Betrieb.

45 % nennen die niedrigen Energie- und Wartungskosten als Hauptgrund für den Umstieg.

 

 

Was heißt das für Österreich – und für LOVELECTRIC?

 

Für Österreich, wo der Anteil an EV-Fahrten schnell wächst, bedeutet die Studie vor allem:

– Echte Erfahrungen sichtbar machen, denn Mythen entkräftet man am besten mit Menschen, die täglich elektrisch fahren.

– Öffentliches Laden ausbauen, insbesondere für Städte. Ladepunkte müssen so selbstverständlich werden wie Parkplätze.

– Nutzer:innen in den Mittelpunkt stellen, ihre Erfahrungen, Sorgen, Tipps und Erfolgsgeschichten.

 

Als frischgebackenes Mitglied der Global EV Alliance (GEVA) wird LOVELECTRIC genau hier ansetzen:

mit Wissen, Community, Aufklärung und echten Erlebnissen aus Österreich.

 

Fazit: Die Zukunft ist elektrisch und der Umstieg passiert – und er kommt aus der Mitte der Gesellschaft.

 

Über die Umfrage:

Die Globale Elektroautofahrer-Umfrage 2025 (Global EV Driver Survey 2025), durchgeführt von der Global EV Alliance (GEVA), richtete sich über ein offenes Online-Formular an Elektroautofahrer weltweit. Um sicherzustellen, dass die globalen Ergebnisse die Ansichten der Elektroautofahrer präzise widerspiegeln, wurden die Antworten entsprechend dem Anteil jedes Landes am gesamten Elektroautobestand gewichtet. GEVA hat die Umfrage zum zweiten Mal gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen durchgeführt. Mehr als 26.000 Fahrer von Elektrofahrzeugen aus 30 verschiedenen Ländern teilten ihre Erfahrungen als Besitzer von Elektroautos. Die gesamten Umfrage-Ergebnisse sind unter https://survey.GlobalEVAlliance.com verfügbar.

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